METAL HEART Februar 2002:

Somber Serenity "Singular"
Review 02.2002

Hilfe die Bayern kommen und versprühen Melancholie ohne Ende. Nach zwei genialen Demos und einer Split-7"-Single mit Gone Sadness steht nach drei Jahren endlich wieder eine offizielle Veröffentlichung in Form einer Debüt-CD an. Leider fielen die Münchner auf ein Scheinlabel herein und veröffentlichen nun endlich das einstündige Dark Metal Epos über Medusa Productions.
Somber Serenitys Musik ist still und atmosphärisch, und doch voller Groll und Bitterkeit. So pendeln Somber Serenity zwischen doomigen Death Metal und gefühlvollem Gothic Metal, wie ihn einst Anathema spielten. Jedoch kann man die Engänder nicht als direkten Vergleich nehmen, da Somber Serenity einen eigenen Stil kreiert haben.
Ein besonderes Merkmal, was der eine oder andere als Mangel bezeichnen könnte, ist der Sound. Denn dieser klingt verdammt nach Underground und ehrlich – genauso, als würde man bei einem 40-Besucher-JuZe-Konzert an der Bar stehen. Hier steht nicht eine fette Produktion im Vordergrund, die so manch einer Band auf der Bühne dann zum Verhängnis wird, da man die Songs von der CD live nicht mehr erkennt.
Wer sich noch für den Underground interessiert und das besondere Feeling mag, kann die CD bei Medusa Productions...

8 / 10 Punkten
Jochen Winter

 

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