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HEAVY, ODER WAS!? #63 : Somber Serenity "Singular" Zwischen alter britischer Doom-Schule à la MY
DYING BRIDE und old-ANATHEMA und frühem Gothic Metal inszenieren
die Münchner SOMBER SERENITY ein hörenswertes Geflecht aus
Selbstmitleid, aufrichtiger Verzweiflung, einer gesunden Portion Wut
und einer allgemein gegenwärtigen Melancholie, die nur selten ins
Depressive abzurutschen droht. Im Vordergrund: Die Atmosphäre.
Sie ist es, die hier und da den Zugang zu den bisweilen etwas sperrigen
Kompositionen überhaupt erst möglich macht. Denn der Reiz
einzelner Songs erschließt sich keineswegs auf Anhieb, und doch
ahnt man durchweg das beachtliche Potenial dieser Band und dieses Albums.
Daß es letztlich nicht voll ausgeschöpft wird, liegt an drei
Dingen. Thomas Michel (8/12 Punkten) |