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BRIGHT EYES: Somber Serenity "Singular" So "einzeln" sind die Stile gar nicht, die
diese süddeutsche Band auf ihren über einstündigen Silberling
gepackt hat. Die Grundzutat ist atmosphärischer Doom Death Metal,
wie ihn alte MY DYING BRIDE in die Rille ritzten. Noch nicht so genial,
aber dennoch ausbaufähig, wie der viertelstündige Abschlußtrack
"Nemesis - my Childe" zeigt, der trotz seiner enormen Länge
eine ordentliche Spannung aufbaut. Hat man den melodischen Einstieg
namens "In solitude divine" hinter sich, zuckt man (freudig)
überrascht zusammen, denn "Tragedy Star" beginnt mit
eisig klirrenden Norwegen Black Metal-Riffs a la ISVIND - sehr cool.
Nach dieser Sequenz geht der Song in einen schleppenden Todesschuldbleier
über. Die Black Metal-Spuren gibt's auch noch in "The Severance"
zu entdecken. Ansonsten werden die genanten Elemente munter gemischt
und "Last Scion of Winter" (Jungs, Ihr erinnert mich von der
Grundidee her fast an die deutsche Band SCION, haha) hat tatsächlich
a bißle was von OPETH-scher Atmosphäre. Oliver Vollmer |